„Elektrosmog“ - ein brisantes Thema ist in aller Munde -
So entsteht die unsichtbare Gefahr für die Gesundheit...

Foto: Baubiologe (IBG)
mit Hochfrequenzmessgerät
Ohne Elektrizität
sähe das Leben auf der Erde anders aus. Sie vereinfacht
den Alltag und bietet zahlreiche Annehmlichkeiten.
Zweifelsohne ist die Entdeckung und die Nutzbarmachung der Elektrizität
der Auslöser gewesen, der das moderne Leben heute
überhaupt erst möglich macht.
Doch wie so vieles hat auch die Elektrizität Nebeneffekte:
- elektrische Felder
- magnetische Felder
- Funkwellen
- Mikrowellen - kurz Elektrosmog
Insbesondere
in den eigenen vier Wänden umgibt sich der Mensch
mit zahlreichen Quellen von Elektrosmog. Das
Schlagwort ist in aller Munde, die wenigsten wissen
jedoch, was Elektrosmog wirklich ist und wie
er entsteht. Unter Elektrosmog versteht man
die messbare Belastung der menschlichen Umgebung
mit elektromagnetischen Feldern und Wellen.
Dabei kann man grob den Niederfrequenzbereich (bis
30 Kilohertz) und den darüber liegenden Hochfrequenzbereich
unterscheiden. Im Niederfrequenzbereich muss man elektrische
und magnetische Felder getrennt betrachten. Elektrische
Felder entstehen überall, wo elektrische
Ladungen existieren. Sie umgeben Kabel und Elektrogeräte.
Dabei ist es ganz egal, ob das Gerät eingeschaltet
ist, oder ob in den unter Putz verlegten Leitungen
gerade Strom fließt. Im Gegensatz dazu entstehen
magnetische Felder im niederfrequenten Bereich
nur dann, wenn Strom fließt, also ein Verbraucher
eingeschaltet wurde.

Foto: Funkmast mit Sendeantenne
Dabei gilt die Faustregel, dass je größer die Stromstärke,
desto stärker auch das dabei entstandene Magnetfeld.
Transformatoren, wie sie in den meisten Geräten
fest eingebaut sind, oder auch kleine Elektromotoren
erzeugen aber schon bei geringer Stromstärke
überproportional starke Magnetfelder.
Magnetfelder lassen sich im Gegensatz zu elektrischen
Feldern nur sehr schwer abschirmen. Magnetische
Felder werden nicht durch Türen oder
Wände gebremst. Sie durchdringen beinahe alles,
was sich ihnen in den Weg stellt. Die Plastikhülle
eines Elektrogerätes stellt dabei für sie
das geringste aller denkbaren Hindernisse dar.
Hochfrequente Strahlenfelder werden vom Menschen bewusst geschaffen,
beispielsweise um Informationen drahtlos zu
übertragen oder in sekundenschnelle Speisen zuzubereiten.
Das Radio, der Fernseher, das Handy und selbst
der Mikrowellenofen - sie alle arbeiten mit hochfrequenten
Feldern in den unterschiedlichsten Frequenzen.
Im Hochfrequenzbereich, anders als im Niederfrequenzbereich,
treten elektrische oder magnetische Felder stets gemeinsam
auf und sind untrennbar miteinander verbunden. Man
nennt sie deshalb auch elektromagnetische Wellen.
Im Gegensatz zu niederfrequenten Feldern können
sich hochfrequente elektromagnetische Wellen
viel weiter ausbreiten. Sie lösen sich von ihrem
Ursprungspunkt (Antenne) ab und breiten sich
als Energiestrahl im Raum aus. Nur so ist es beispielsweise
möglich, dass wir einen Radiosender hören,
dessen Funkmast kilometerweit entfernt ist.
Und nur so ist es möglich, dass man heute beinahe
überall mobil telefonieren kann (Mobilfunktelefon).
Das bedeutet aber auch, dass sich der moderne Mensch
ständig in einem Umfeld elektromagnetischer
Wellen bewegt und die Elektrosmogbelastung
mit jedem weiteren aufgestellten Sendemast
unweigerlich zunimmt.
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